Die Stadtverwaltung leitet einen dringenden Notfallplan ein und verstärkt die Maßnahmen zur Beseitigung der massiven Algenansammlung an der Küste

Seit Samstag, dem 13. Juni, hat die Stadtverwaltung allein am Strand von La Rada 1.100 Tonnen Müll eingesammelt; für den Rest der Küste wird die Menge auf weitere 1.000 Tonnen geschätzt.

Die Stadtverwaltung beharrt auf ihrer Forderung an die Zentralregierung, einen staatlichen Plan zur Bewältigung dieses gravierenden Problems aufzustellen und den Gemeinden Hilfen für die Beseitigung dieser Abfälle bereitzustellen.

Die Stadtverwaltung von Estepona hat einen dringenden Notfallplan aufgelegt, um dem massiven Auftreten der asiatischen Algen an unseren Stränden entgegenzuwirken; eine Situation, die durch die anhaltenden Levante-Stürme verschärft wurde, die große Mengen dieser Algen an die Küste spülen. Die für den Bereich Strände zuständige Stadträtin Susana Aragón erklärte, dass seit dem vergangenen Samstag, 13. Juni, als diese Algenansammlungen einsetzten, ein spezielles Programm zur Reinigung, Pflege und Instandhaltung der Strände in Gang gesetzt wurde, das mit einem erheblichen Einsatz von Personal und Spezialmaschinen verbunden ist.

Die Stadträtin betonte, dass in den fünf Tagen, in denen die Maßnahmen bereits laufen, allein am Strand von La Rada 1.100 Tonnen Algen eingesammelt wurden. Auch an den übrigen betroffenen Stränden wie Buenas Noches, Guadalobón, La Cala, El Velerín und El Saladillo wird bereits gearbeitet, wo schätzungsweise mehr als 1.000 Tonnen Algen entfernt werden müssen.

Das Einsatzteam, das diese Arbeiten durchführt und in einer durchgehenden Schicht von 12:00 bis 00:00 Uhr im Einsatz ist, besteht aus 35 Reinigungskräften, 7 Traktoren, 3 Anhängern mit Auffangbehältern, 1 Allrad-Lkw, 2 Bagger, 7 Algenentfernungsmaschinen und einen Kipper.

Wie die zuständige Stadtvertreterin erklärte, treten die Algenansammlungen trotz des enormen täglichen Einsatzes an Personal und Material immer wieder auf, was die Arbeiten zur Beseitigung und Pflege der Strände erheblich erschwert.

Zudem sei daran erinnert, dass die Stadtverwaltung von Estepona seit vier Jahren die Zentralregierung auffordert, einen staatlichen Plan auf den Weg zu bringen, um das gravierende Problem der invasiven Algen an den Küsten Spaniens bereichsübergreifend anzugehen; ebenso soll sie den Gemeinden bei der Beseitigung und Behandlung dieses Abfalls helfen, da die Gemeinden die Beseitigung dieses Problems nicht alleine bewältigen können.

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