Torres Almenaras: Historisches Frühwarnsystem vor Piraten und Eroberern

Auch wenn man es sich angesichts der pittoresken Gassen und blumengeschmückten Plätze heute kaum mehr vorstellen kann: Das malerische Estepona war nicht immer so verträumt wie heute und in den vergangenen Jahrhunderten ebenso wie die gesamte andalusische Küste häufig das Ziel von Angriffen und Eroberungen. Neben den zahlreichen Museen in der Region legen auch die Torres Almenaras – die Wachtürme muslimischen und kastilischen Ursprungs – Zeugnis über die turbulente Vergangenheit Esteponas ab. Gleich sieben dieser Wachtürme wurden in Estepona erhalten, thronen inmitten herrlicher Landschaft und erinnern stumm an längst vergangene Zeiten.

Nach der Eroberung durch Spanien wurde die andalusische Küste regelmäßig von nordafrikanischen Piraten und Türken attackiert, die die Einwohner gefangen nahmen, um sie als Sklaven zu verkaufen und um ihr Hab und Gut zu plündern. Deshalb errichteten die Christen eine Reihe von Wachtürmen, die Tag und Nacht Rauchsignale sendeten und so frühzeitig vor Feinden warnen sollten.

Die Überreste dieser Wachtürme stehen an verschiedenen Punkten in Estepona

• Arroyo Vaquero
• Banos
• Guadalmansa
• Saladillo
• Saladavieja
• Padrón
• Velerín

Bildquelle: http://turismo.estepona.es

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