Die Stadtverwaltung von Estepona startet eine Sonderkampagne zur Überwachung und Kontrolle, um Waldbrände zu verhindern

Die örtliche Polizei wird ab dem 20. Juni die Überwachung an den Zugängen zur Bergkette und im Parque de Los Pedregales verstärken, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, die das Abbrennen und den Umgang mit Feuer während der Zeit mit hoher Brandgefahr verbieten.

Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass sie eine Sonderkampagne zur Überwachung und Prävention von Waldbränden gestartet hat, die bis zum kommenden 15. Oktober andauern wird und damit mit der von den regionalen Vorschriften festgelegten Zeit mit hoher Waldbrandgefahr zusammenfällt.

Diese Vorschriften verbieten zwischen dem 1. Juni und dem 15. Oktober das Abbrennen von Pflanzen und den Umgang mit Feuer in Waldgebieten und deren Einflussbereichen sowie alle Aktivitäten, die eine Brandgefahr darstellen könnten. Ziel dieser Einschränkungen ist es, die Wahrscheinlichkeit von Bränden in einer besonders sensiblen Zeit aufgrund hoher Temperaturen, geringer Luftfeuchtigkeit und der Ansammlung trockener Vegetation so gering wie möglich zu halten.

Um die Einhaltung dieser Präventivmaßnahmen zu gewährleisten und den Schutz der natürlichen Umwelt der Gemeinde zu verstärken, wird die örtliche Polizei am kommenden 20. Juni eine gezielte Kontroll- und Informationskampagne starten, die sich an Personen richtet, die die Waldgebiete des Gemeindegebiets betreten.

Zu diesem Zweck werden täglich verschiedene Kontrollpunkte an den Zufahrten zum Gebirge eingerichtet, vorzugsweise an der Straße Estepona–Jubrique, wo die Beamten Personen und Fahrzeuge kontrollieren und die Nutzer über die während dieser Zeit mit hoher Brandgefahr geltenden Einschränkungen und Verbote informieren werden.

Die Kontrollen finden in der Früh- und Spätschicht statt und bleiben so lange aktiv, bis die Risikolage ihre Aufhebung zulässt. Die Kontrollpunkte werden von der Dienstleitung festgelegt und befinden sich hauptsächlich auf der Straße Estepona–Jubrique auf Höhe des Kilometerpunkts 4,5 sowie an weiteren Orten, die für die Überwachung und den Schutz der Natur als strategisch wichtig erachtet werden.

Zudem werden die Beamten tägliche Berichte über die durchgeführten Maßnahmen erstellen, in denen die durchgeführten Identitätskontrollen und gegebenenfalls die Kennzeichen der Fahrzeuge, die diese Waldgebiete befahren, festgehalten werden.

Parallel dazu wird die örtliche Polizei an den Wochenenden die Überwachung im Naturpark „Los Pedregales“ und dessen Umgebung verstärken, um die missbräuchliche Nutzung der dort vorhandenen Grillplätze zu verhindern. Obwohl diese Anlagen aus Sicherheitsgründen versiegelt sind, wurden Fälle festgestellt, in denen einige Nutzer die Siegel entfernen und Feuer entfachen – ein ausdrücklich verbotenes Verhalten, das ein erhebliches Risiko für den Erhalt der Umwelt und die Sicherheit der Menschen darstellt.

Die Stadtverwaltung erinnert daran, dass Prävention das wirksamste Mittel zur Vermeidung von Waldbränden ist, und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger, die geltenden Beschränkungen einzuhalten und beim Schutz des wertvollen Naturerbes der Gemeinde mitzuwirken.

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