Die Stadtverwaltung erweitert ihr Freilichtmuseum um fünf Skulpturen des Künstlers Santiago de Santiago

Die Werke des berühmten Bildhauers wurden gestiftet und befinden sich im Außenbereich des neuen Rathauses.

Der Bürgermeister von Estepona, José María García Urbano, hat heute fünf Skulpturen des Künstlers Santiago de Santiago eingeweiht. Die Stadtverwaltung setzt damit ihr Projekt fort, den Bürgern Kultur zugänglich zu machen, indem sie Kunstwerke auf den Straßen aufstellt und die Stadt so in ein großes Freilichtmuseum verwandelt.

Diese neuen Werke, die der Stadtverwaltung gespendet wurden, wurden im Außenbereich des Rathausgebäudes aufgestellt. Eines davon, aus rotem Sepúlveda-Stein gefertigt, trägt den Namen „Celina“ – ein Werk von großer Präsenz und Ausstrahlung. Daneben befinden sich vier weitere Skulpturen aus Vulkangestein, die jeweils eine ganz eigene Ausstrahlung besitzen, wobei die Solidität des Materials im Kontrast zur Zartheit der Formen steht.

Der Bürgermeister erklärte, es sei für die Stadt „eine echte Ehre, die Werke dieses berühmten Bildhauers zu besitzen“, der als einer der bedeutendsten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt. 

Zudem erinnerte er daran, dass mit diesen Werken nun bereits dreißig Skulpturen des Künstlers an einigen der belebtesten Orte der Stadt stehen. In diesem Zusammenhang hob García Urbano das Engagement hervor, das Santiago de Santiago vor Jahren gegenüber Estepona eingegangen war, als er bereits 2015 seine Absicht bekundete, seine gesamte persönliche Sammlung schrittweise in unsere Stadt zu verlegen.

Santiago de Santiago, der 2023 verstorben ist, studierte Bildhauerei in Frankreich, Italien und Japan und schuf Büsten bedeutender Persönlichkeiten aus Politik und Kultur, darunter insbesondere die von Präsidenten verschiedener Länder sowie von Mitgliedern der spanischen Königsfamilie.

Der Stadtrat wies darauf hin, dass diese Maßnahme ein weiterer Schritt der Stadtverwaltung von Estepona sei, um den Bürgern die Kultur näherzubringen. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass die Stadtverwaltung weitere kulturelle Initiativen ins Leben gerufen hat, wie beispielsweise die „Ruta de los Murales Artísticos“ (Route der Kunstwandgemälde), bei der die Fassaden von Gebäuden in große Leinwände verwandelt wurden, die „Ruta de la Poesía“ (Route der Poesie) oder die Aufstellung von Skulpturen auf Plätzen und Alleen.

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