Auf Ersuchen der Naturforschergruppe „Grunsber“ der Sierra Bermeja haben die städtischen Brigaden diese Zufluchtsorte für Arten eingerichtet, die als gefährdet gelten und als Insektenfresser nützlich sind.
Das Rathaus von Estepona teilt mit, dass sechs Nistkästen für Fledermäuse und Raubvögel in den öffentlichen Parks „Los Abuelos“ und Seghers angebracht wurden.
Auf Antrag der Naturforschergruppe „Grunsber“ aus der Sierra Bermeja haben die städtischen Einsatzkräfte diese Nistkästen angebracht, um städtische Lebensräume für diese beiden als „gefährdet“ eingestuften Arten zu schaffen.
Die Vertreter von ‚Grunsber‘ weisen darauf hin, dass alle Fledermausarten durch verschiedene staatliche und kommunale Gesetze geschützt sind. In unserem Land gibt es darüber hinaus mehrere Arten, die als „gefährdet“ gelten und von denen eine vom Aussterben bedroht ist.
Die Zwergohreule hingegen ist der kleinste unserer nachtaktiven Raubvögel und gilt laut dem spanischen Roten Buch der Vögel 2021 ebenfalls als gefährdet.
Sowohl die Zwergohreule als auch mehrere Fledermausarten nehmen gerne künstliche Unterschlüpfe an, weshalb die Naturforschergruppe Grunsber die Anbringung dieser Nistkästen für angemessen und zweckmäßig hält, da sie die Anwesenheit dieser Arten in der städtischen Umwelt erleichtern.
Die Verantwortlichen dieser Gruppe versichern, dass beide Arten sehr nützlich für die Bekämpfung von Insektenschädlingen sind. Fledermäuse sind sehr gefräßige Tiere, die Insektenpopulationen in Schach halten können, damit sie nicht zu Schädlingen werden. Dies ist laut „Grunsber“ von besonderem Interesse, um das Auftreten von exotischen Arten zu vermeiden, die gefährlich werden könnten, wie die Tigermücke oder die Gelbfiebermücke.
Die europäische Zwergohreule ist auch für die menschliche Gemeinschaft von Nutzen, da sie ein großer Insektenfresser ist, der sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren von beträchtlicher Größe ernährt, wie z. B. Motten, Grillen, Heuschrecken und Schaben.
