Die Stadtverwaltung arbeitet mit diesem Kulturprojekt zusammen und hat jeder der örtlichen Grundschulen ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 5. Februar, um 20.00 Uhr in der Bibliothek für zeitgenössische Kulturen statt.
Das Rathaus von Estepona teilt mit, dass am kommenden Donnerstag, dem 5. Februar, in der Stadt ein Zyklus eröffnet wird, der auch durch andere Gemeinden touren wird, um das Buch „Sofía y el misterio del cielo“ vorzustellen, eine kulturelle Initiative, die es Grundschulkindern ermöglichen soll, sich dem Thema Tod, Abwesenheit und Trauer auf respektvolle und konstruktive Weise zu nähern.
Die Stadtverwaltung arbeitet an diesem Projekt mit und übergab im vergangenen Januar den 13 Grundschulen der Stadt ein Exemplar dieses Werks, das von der Philologin Esther Ráez geschrieben wurde, der Schwester von Pablo Ráez, dem jungen Sportler aus Málaga, der durch seinen Kampf für die Knochenmarkspende zum Symbol wurde.
Bei der Veranstaltung, die ab 20.00 Uhr in der Bibliothek für zeitgenössische Kulturen stattfindet, werden weitere Einzelheiten zu dieser Geschichte enthüllt. Es handelt sich um eine zarte und tiefgründige Erzählung, die Kinder in ihrem Verständnis von Tod, Abwesenheit und Trauer begleitet, und zwar durch eine symbolische Erzählung, in deren Mittelpunkt der familiäre Dialog und die gemeinsame Erinnerung stehen.
Die Geschichte, die sich auch an Erwachsene richtet, die Kinder begleiten, entspringt den persönlichen Erfahrungen der Autorin und ihrem Wunsch, einen Raum zu schaffen, in dem Kinder mit behutsamen und einfühlsamen Worten Verlust und Liebe erkunden können.
Die Leserinnen und Leser des Buches folgen Sofía, einem Kind, das versucht, den Tod ihres Onkels durch Fragen, Erinnerungen und Familienroutinen zu verstehen, und das einen Ansatz für den Prozess des Verlustes vorschlägt, der uns einlädt, über Gefühle zu sprechen, ohne geschlossene Antworten anzubieten.
