Die Stadtverwaltung organisiert ein kostenloses Opernfestival, bei dem die Oper „Madama Butterfly“ und die Zarzuela „Agua, azucarillos y aguardiente“ aufgeführt werden.

Die Theatergruppe „Teatro Lírico Andaluz“ wird diese beiden Stücke unter der Regie von Pablo Prados am 24. und 25. Juli jeweils um 21:00 Uhr in der Stierkampfarena von Estepona aufführen.

Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass sie ein Opernfestival organisiert hat, damit die Bürger kostenlos eine Opernaufführung und eine Zarzuela in der Stierkampfarena genießen können.

Konkret wird am kommenden Freitag, dem 24. Juli, die Oper „Madama Butterfly“ von Puccini aufgeführt, und am Samstag, dem 25. Juli, die Zarzuela „Agua, azucarillos y aguardiente“ von Federico Chueca. Beide Werke werden von der aus Málaga stammenden Theatergruppe „Teatro Lírico Andaluz“ unter der Leitung von Pablo Prados aufgeführt und beginnen jeweils um 21:00 Uhr. Der Eintritt zu diesen Vorstellungen ist kostenlos, solange Plätze verfügbar sind.

„Madama Butterfly“. Es ist die erste exotische Oper von Puccini (1858–1924). Ihre Uraufführung an der Mailänder Scala im Jahr 1904 war ein regelrechtes Fiasko, das wahrscheinlich zum Teil von den Kritikern inszeniert wurde. Nach einigen Überarbeitungen wurde diese Oper jedoch zu einem durchschlagenden Erfolg, der bis heute anhält. 

Es handelt sich um eine Oper in drei Akten (ursprünglich in zwei Akten) mit Musik von Giacomo Puccini und einem italienischen Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. Puccini stützte seine Oper (die 1904 uraufgeführt wurde) teilweise auf die Erzählung „Madame Butterfly“ (1898) von John Luther Long, die von David Belasco dramatisiert wurde. Puccini stützte sich zudem auf den Roman „Madame Chrysanthème“ (1887) von Pierre Loti. Einem Wissenschaftler zufolge basiert die Oper auf Ereignissen, die sich Anfang der 1890er Jahre tatsächlich in Nagasaki zugetragen haben.

„Agua, azucarillos y aguardiente“ ist eine Zarzuela in einem Akt mit einem Libretto von Miguel Ramos Carrión und Musik von Federico Chueca (1846–1908).

Asia, ein affektiertes Mädchen, und ihre Mutter Doña Simona sind nach Madrid gezogen, wo sie ein elendes Leben führen und sogar ihrem Vermieter Geld schulden. Ein Brief des Onkels rät ihnen, in ihr Dorf (Valdepatata) zurückzukehren, wo der Cousin darauf brennt, Asia zu heiraten. Doch diese träumt von Serafín, dem Sohn eines ehemaligen Ministers.

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