Am kommenden Dienstag, dem 2. Juni, gibt er die Schreibwerkstatt „Versos para aliviar cualquier pena“ (Verse zur Linderung von Schmerzen) und am Mittwoch, dem 3. Juni, stellt er seinen neuesten Gedichtband „Semiótica Nuclear“ (Nukleare Semiotik) vor.
Das Rathaus von Estepona teilt mit, dass die Bibliothek für zeitgenössische Kulturen des Mirador del Carmen für die kommende Woche zwei Veranstaltungen mit Ben Clark, einem der bekanntesten Dichter unseres Landes, geplant hat.
Clark, der mit renommierten Lyrikpreisen wie dem Loewe- und dem Hiperión-Preis ausgezeichnet wurde, wird am kommenden Dienstag, dem 2. Juni, um 19.00 Uhr einen Schreibworkshop mit dem Titel „Verse, die jeden Schmerz lindern“ geben. Wer an dieser kostenlosen Veranstaltung teilnehmen möchte, muss sich unter bcc@estepona.es anmelden.
Das zweite Treffen mit Ben Clark findet am Mittwoch, dem 3. Juni, um 20.00 Uhr statt, der Eintritt ist frei, bis die Kapazität erreicht ist. Der Autor wird „Nuclear Semiotics“ vorstellen, eine Sammlung von Gedichten, in denen er sich vorstellt, wie eine Zivilisation versucht, eine Aufzeichnung ihrer selbst zu hinterlassen, wenn sie weiß, dass ihr Vermächtnis unverständlich werden könnte.
Das Buch erforscht die Grenzen der Sprache – ihren Widerstand und ihr Versagen – und verwandelt diese Unsicherheit in eine Form der Klarheit. Zwischen versiegelten Ablagerungen und zerbrochenen Mythologien fragen die Gedichte, was von uns übrig bleibt, wenn nur noch Zeichen überleben, und wer, ob Mensch oder nicht, in der Lage sein wird, sie zu entziffern. Kurzum, ein Werk über die Erinnerung und die Notwendigkeit, weiter zu sprechen, auch wenn niemand garantieren kann, dass es einen Leser geben wird.
Ben Clark, Dichter und Übersetzer, hat unter anderem die Gedichtsammlungen „Los hijos de los hijos de la ira“, „Cabotaje“, „Basura“, „La Fiera“, für die er 2014 den Preis El Ojo Crítico de RNE de Poesía erhielt, „Los últimos perros de Shackleton“ und „La policía celeste“ veröffentlicht.
Er hat unter anderem das poetische Werk von Edward Thomas, Anne Sexton, Stephen Dunn und Saul Williams übersetzt. Er ist Treuhänder der Antonio-Gala-Stiftung für junge Kreative in Córdoba und Poesie-Tutor für die Stipendiaten.
Er hat in Spanien, dem Vereinigten Königreich, Mexiko, Uruguay, Kolumbien, der Dominikanischen Republik und Südkorea Workshops zum Thema Poesie abgehalten und war Jurymitglied bei zahlreichen Poesiepreisen wie dem Internationalen Poesiepreis „Ciudad de Estepona“, dem Poesiepreis „Generación del 27“ und dem Poesiepreis „José de Espronceda“.
