Diese kostenlosen Konzerte finden bis Juni an jedem dritten Sonntag im Monat statt.
Das Rathaus von Estepona wird Musik und Literatur in einem neuen kostenlosen Kulturangebot vereinen: die „Estepona Chamber Music Series 2026“. Dieses Projekt, das im Mirador del Carmen stattfindet, wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, zwei Ausdrucksformen zu vereinen, die eng mit der menschlichen Sensibilität verbunden sind: Musik und Worte, wie die Stadträtin für Kultur und Feste, Macarena Diánez, erklärte.
In einer Reihe von vier Konzerten, die vom Barock bis zum 20. Jahrhundert reichen, soll ein lebendiger Dialog zwischen musikalischen Werken und literarischen Texten entstehen, der Charaktere, Szenen, Emotionen und Ideen heraufbeschwört, die Komponisten aus verschiedenen Epochen inspiriert haben.
Dieser neue Zyklus findet monatlich statt, mit einem Konzert pro Monat von März bis Juni, was die kulturelle Kontinuität fördert und den Kunstkalender der Gemeinde bereichert, so Diánez. Alle Konzerte finden am dritten Sonntag eines jeden Monats im Auditorium Mirador del Carmen statt.
Der Beamte der Gemeinde betonte, dass der Eintritt zu allen Konzerten bis zum Erreichen der vollen Kapazität frei sein wird, was das Engagement des Zyklus für die kulturelle Zugänglichkeit und die Bildung eines neuen Publikums unterstreicht. Darüber hinaus wird nach jedem Konzert ein Treffen mit den Musikern in Form einer Diskussion stattfinden, bei der das Publikum die Möglichkeit hat, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, die aufgeführten Werke zu vertiefen und Eindrücke in einer engen und bereichernden Atmosphäre auszutauschen.
Der Stadtrat für Kultur wies darauf hin, dass dieses Projekt, das vom Konsistorium und in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule von Estepona organisiert wird, dazu beiträgt, dass die Stadt weiterhin ein kultureller Bezugspunkt bleibt, der künstlerische Exzellenz, Publikumsschulung und ein stabiles Qualitätsprogramm bietet.
Schließlich hat er darauf hingewiesen, dass dieser Kammermusikzyklus dem Publikum die Möglichkeit geben wird, zu entdecken, wie die Literatur einige der schönsten Seiten des Kammermusikrepertoires inspiriert hat, wodurch jedes Konzert zu einem ganzheitlichen Kunsterlebnis wird.
Das vollständige Programm der Reihe lautet wie folgt:
Konzert I – Barock
Sonntag, 22. März/ 12.00 Uhr.
Leclair, Corelli und Telemann: drei Stile, drei literarische Welten“.
Teil I
Sonate für 2 Violinen in e-Moll, op.3 nº5-J.M Leclair
Concerto grosso, op.6 nº4-A.Corelli
Teil II
Suite Don Quixote- G.P. Telemann (25′ mit Texten)
Malagaharmonia-Quartett
Jorge Lu, Geige I
Elisa Prieto, Geige II
Laura Martínez, Bratsche
Alejandro Martínez, Cello
Santiago de la Riva, Erzähler
Konzert II – Lyrische Gala
Sonntag, 26. April/ 12.30 Uhr
Die Stimme als Brücke zwischen Musik und Literatur“.
Dieses zweite Konzert ist der Stimme gewidmet, dem Instrument, das Musik und Wort am unmittelbarsten miteinander verbindet. Die Sopranistin Elena Garrido Madrona führt durch ein Programm, das von der germanischen Romantik bis zur spanischen Lyrik des 20. Jahrhunderts reicht, wobei die Literatur stets im Mittelpunkt steht.
Jahrhunderts bewegt, wobei die Literatur im Mittelpunkt steht. Es erklingen unter anderem Werke von Johann Wenzel Kalliwoda, Franz Paul Lachner, Franz Schubert, Robert Schumann und Felix Mendelssohn.
Elena Garrido, Sopranistin
Faly García Gómez, Klarinette
David García Moreno, Klavier
Konzert III- Klassisch-Romantisch
Sonntag, 24. Mai/ 17.00 Uhr.
Von der deskriptiven Musik zur literarischen Romantik“.
Auf dem Programm stehen Boccherinis berühmte Ritirata, ein meisterhaftes Beispiel für beschreibende Musik, Mahlers a-Moll-Quartett, eine Brücke zwischen Spätromantik und Expressionismus, und Schumanns Quintett für Klavier und Streicher op. 44, ein grundlegendes Werk des romantischen Kammermusikrepertoires.
Mario Navas, Geige I
Jorge Lu, Geige II
Manuel Moreno, Bratsche
Alejandro Martínez, Violoncello
Verónica Vidal, Klavier
Konzert IV- Violin- und Klavierkonzert. 20. Jahrhundert
Sonntag, 21. Juni/ 12.00 Uhr
Poesie, Folklore und Identität“.
Dieses Konzert zeigt mit Werken von E. Toldrá, E. Halffter, M. de Falla, S. Prokopieff und B. Bartók, wie die Musik des 20. Jahrhunderts mit volkstümlichen Wurzeln, Poesie und Moderne in Dialog tritt. Bartók.
Gonzalo Jiménez, Geige
Sara Calvo, Klavier
