Die Ausstellung ist vom 17. bis zum 30. September für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass in Saal 1 der „Casa de Las Tejerinas“ an der Plaza de las Flores vom 17. bis 30. September die Gemäldeausstellung „Licht und Farbe“ der Künstlerin „Íne Glez Agote“ (Inés González Agote) zu sehen sein wird.
Die Ausstellung umfasst etwa fünfzehn Werke und kann dienstags bis freitags von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden.
Inés González Agote (Buenos Aires, Argentinien).
„Ich hatte schon immer das Gefühl, dass meine Hände etwas tun wollten, das ich noch nicht in Worte fassen konnte.
Ich war schon immer sehr kreativ und habe eine ganz eigene Art, meine Umgebung zu betrachten. Ich sehe Objekte, Räume oder Häuser nicht nur so, wie sie sind, sondern stelle mir vor, wie ich sie verwandeln und in mein eigenes Universum überführen könnte.
Mein Weg war im Wesentlichen autodidaktisch. Im September 2022 begann ich, ohne Pinsel zu malen, geleitet von Intuition und Freiheit. Ich male mit den Fingern, Fingerhüten, Farbrollern, mit Techniken wie dem Spiegel- und dem Wischverfahren sowie mit jedem Element, das während des Prozesses auftaucht. Ich arbeite hauptsächlich mit Acrylfarben, aquarellartigen und metallischen Acrylfarben und erkunde dabei Farbe, Licht, Transparenz und Bewegung.
Ich genieße den Prozess zutiefst und diese Energie, die meiner Meinung nach in jedem Werk zurückbleibt. Es interessiert mich, Formen zu schaffen, die aus der Oberfläche hervorzutreten scheinen, die sich gleichzeitig abzeichnen und verwischen und sich je nach Licht und Blickwinkel verändern.
Spiralen, Blumen, Pflanzen, Sterne, Kometen und Meteoriten tauchen immer wieder in meinen Werken auf. Die Spiralen stehen für Suche und Ausdehnung; die natürlichen Formen für meine Verbundenheit mit der Natur; und die kosmischen Elemente für meine Faszination für das, was wir nicht sehen, aber wahrnehmen können.
Ich gebe meinen Werken keine Namen. Während ich sie schaffe, sind sie Teil meiner Welt; wenn jemand sie auswählt, werden sie Teil seiner Welt. Ich ziehe es vor, dass jeder Mensch in ihnen das findet, was ihn anspricht, und ihnen, wenn er möchte, einen eigenen Namen gibt.
Ich habe das Gefühl, dass wir ein grundlegendes Wissen in uns tragen, das wir nach und nach vergessen haben. Auch meine Arbeit entspringt dieser Suche: in unser Inneres zurückzukehren, um das wiederzufinden, was wir tief im Inneren bereits wissen und woran wir uns nur wieder erinnern müssen.“
