In Estepona lebt eine Gemeinschaft von rund 2.000 gemeldeten kolumbianischen Staatsbürgern
Der Bürgermeister von Estepona, José María García Urbano, und die Beraterin des Bürgermeisteramtes, Andrea Ruoppolo, haben heute im Rathaus den kolumbianischen Generalkonsul in Sevilla, Juan José Quintana Aranguren, zu einem offiziellen Besuch empfangen, der darauf abzielte, die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen zu stärken und Initiativen zu fördern, die die kulturelle Integration der in der Gemeinde ansässigen kolumbianischen Gemeinschaft begünstigen.
Während des Treffens haben beide Seiten verschiedene Themen von gemeinsamem Interesse erörtert und waren sich einig, dass gemeinsame Maßnahmen gefördert werden sollten, um die Beziehungen zwischen der kolumbianischen Gemeinschaft und der Stadt zu vertiefen und deren Teilhabe am sozialen, kulturellen und gemeinschaftlichen Leben in Estepona zu stärken.
Der Stadtrat hob den wichtigen Beitrag hervor, den die kolumbianischen Bürger zur sozialen Entwicklung der Gemeinde leisten, und würdigte die Vielfalt als eines der Elemente, die das Zusammenleben in der Stadt bereichern. Derzeit zählt Estepona eine Gemeinschaft von rund 2.000 gemeldeten kolumbianischen Bürgern und hat sich damit als eine der am stärksten vertretenen ausländischen Gruppen in der Gemeinde etabliert.
Der Generalkonsul bedankte sich seinerseits für die freundliche Aufnahme durch die Stadtverwaltung und bekundete seine Bereitschaft, die institutionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken, um die Betreuung der kolumbianischen Bürger zu erleichtern und Aktivitäten zu fördern, die dazu beitragen, ihre kulturellen Wurzeln lebendig zu halten und gleichzeitig ihre vollständige Integration in die Gesellschaft von Estepona zu begünstigen. Zu den unmittelbar anstehenden Maßnahmen zählt insbesondere die bevorstehende Ankunft des mobilen kolumbianischen Konsulats in Estepona, damit kolumbianische Staatsbürger behördliche Angelegenheiten erledigen können, ohne nach Sevilla reisen zu müssen. Die Termine für diese Veranstaltung stehen noch nicht fest.
Im Anschluss an das institutionelle Treffen traf sich der diplomatische Vertreter mit Mitgliedern der in Estepona ansässigen kolumbianischen Gemeinschaft – ein Raum des Dialogs, in dem Anliegen, Vorschläge und mögliche Arbeitsansätze für die Zukunft ausgetauscht wurden.
Der institutionelle Besuch wurde mit einem Rundgang durch die Altstadt und das Orchideengarten von Estepona fortgesetzt, bei dem der Konsul einige der wichtigsten historischen, touristischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde kennenlernen konnte.
