Das Projekt, das vom Europäischen Fonds für Meeresangelegenheiten, Fischerei und Aquakultur sowie von der Regionalregierung von Andalusien finanziert wird, wird eine Aufwertung der Ausstellung ermöglichen, die der engen historischen Verbindung der Stadt zum Meer gewidmet ist
Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass die Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten am Meeresmuseum, einem der städtischen Museen, das sich in den Räumlichkeiten der Stierkampfarena der Stadt befindet, kurz vor dem Abschluss stehen.
Die Maßnahme umfasste eine umfassende Erneuerung dieses Ausstellungsraums, wobei neue Elemente integriert wurden, die eine bessere Präsentation und Vermittlung der Inhalte im Zusammenhang mit der Seefahrertradition von Estepona und seiner engen historischen Verbindung zum Meer ermöglichen, wie der für den Bereich Kulturerbe zuständige Stadtrat Daniel García Ramos erklärte.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Aufstellung von drei großen Vitrinen, in denen ein Teil der López-Mateo-Sammlung ausgestellt wird, die hinsichtlich Navigations- und Fischereigeräten als eine der besten Spaniens gilt. Zudem wurden die größeren Exponate in einen geräumigeren Bereich verlegt, wodurch ihre Präsentation verbessert wird und die Besucher sie besser bewundern können.
Darüber hinaus wurden mehrere großformatige Tafeln mit Informationen zu verschiedenen Aspekten der Beziehung Esteponás zum Meer angebracht. Diese neuen Inhalte behandeln unter anderem Themen wie Fischerei, Schutz der Meeresumwelt, Bootsbau, Konservenindustrie und Seefahrertraditionen.
Die Neugestaltung umfasst zudem neue audiovisuelle Medien. Konkret wurden drei Produktionen erstellt, die auf einem im Ausstellungsraum installierten Monitor zu sehen sind und sich mit drei herausragenden Aspekten der Geschichte und des maritimen Erbes der Stadt befassen: dem Alborán-Meer und seiner Artenvielfalt, dem Schiffbau am Flussufer und der Tradition der Virgen de Carmen.
Die Vitrinen und Tafeln wurden von der Firma Redes Descanso S.L. hergestellt und installiert, während die grafischen und audiovisuellen Inhalte von dem lokalen Unternehmen Acaire, S.C.A. erstellt wurden.
Ein weiterer Höhepunkt des Modernisierungsprojekts des Meeresmuseums ist die Schaffung eines immersiven Raums mit Bildschirmen und interaktiven Elementen, der eine Posidonia-Wiese nachbildet.
Ziel dieses Raums ist es, bei den Besuchern das Bewusstsein für den Schutz der Meeresumwelt an den Küsten von Estepona zu fördern. Konkret beherbergt unsere Küste eine der vier Posidonia-Populationen in der Provinz Málaga, deren Erhalt und Wiederherstellung für den Kampf gegen den Klimawandel im Mittelmeerraum von entscheidender Bedeutung sind.
Die Nachbildung einer Posidonia-Wiese im Ethnografischen Museum wird den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis bieten und ihnen so die Bedeutung ihres Schutzes für die Erhaltung der Artenvielfalt im Mittelmeer näherbringen, wie García Ramos erklärte.
Das Projekt, das mit Investitionen in Höhe von 65.347,87 Euro verbunden ist, wurde von der Stadtverwaltung vorgestellt und vom Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (FEMPA) der Europäischen Union finanziert, der 70 % der Investitionen beigesteuert hat, während die restlichen 30 % vom Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei, Wasser und ländliche Entwicklung der Regionalregierung von Andalusien finanziert wurden.
Mit dieser Maßnahme setzt die Stadtverwaltung die Verbesserung der Kultur- und Museumsräume der Stadt fort und wertet das historische, kulturelle und ethnografische Erbe von Estepona auf, in diesem Fall durch das Museum, das der Bewahrung und Vermittlung der Seefahreridentität gewidmet ist, die Teil der Geschichte der Stadt ist.
Die Stadtverwaltung von Estepona weihte im November 2025 das Meeresmuseum ein, um die jahrtausendealte Beziehung zwischen dem Menschen und dem Meer zu würdigen. Das Museum beherbergt die Sammlung Miguel López Mateo, das Ergebnis eines ganzen Lebens, das der Bewahrung der Erinnerung an die Berufe, Techniken und Werkzeuge gewidmet war, die die Seefahrerkultur des Mittelmeers geprägt haben.
Das Museum entstand mit einer klaren didaktischen, informativen und emotionalen Ausrichtung: Es zeigt den Besuchern nicht nur, wie man segelte, sondern auch, warum man es tat. Jedes ausgestellte Objekt erzählt eine Geschichte von Einfallsreichtum, Überleben, Erkundung und Tradition.
Dieser neue Ausstellungsraum wird die Sammlung des aus Málaga stammenden Miguel López Mateo beherbergen, eines Fischers, Tauchers, Seefahrers und Sammlers, die Hunderte von sorgfältig restaurierten und katalogisierten Exponaten umfasst. So findet der Besucher hier alles von Instrumenten zur astronomischen Navigation bis hin zu Tauchausrüstung aus dem 19. Jahrhundert, darunter Modelle, Takelage, Fanggeräte und Alltagsgegenstände aus dem Leben an Bord.
