Das Konsistorium verteilte heute an alle Grundschulen ein Exemplar von „Sofía und das Geheimnis des Himmels“, einem Buch der Philologin Esther Ráez, das die Trauer durch eine symbolische Geschichte behandelt, in deren Mittelpunkt der familiäre Dialog und die gemeinsame Erinnerung stehen.
Die Stadtverwaltung von Estepona arbeitet mit einer kulturellen Initiative zusammen, die es Grundschülern ermöglichen soll, sich dem Thema Tod, Abwesenheit und Trauer auf respektvolle und konstruktive Weise zu nähern.
Der Bürgermeister von Estepona, José María García Urbano, überreichte heute den 13 Grundschulen der Stadt Exemplare von „Sofía y el misterio del cielo“, einem Werk der Philologin Esther Ráez, das die Trauer anhand einer symbolischen Geschichte behandelt, in deren Mittelpunkt der familiäre Dialog und die gemeinsame Erinnerung stehen.
Diese Geschichte, die sich an Kinder richtet, ist eine zarte und tiefgründige Erzählung, die die Jüngsten beim Verstehen von Tod, Abwesenheit und Trauer begleitet, ohne dabei Zärtlichkeit und Hoffnung zu verlieren.
Diese Geschichte entstand aus der persönlichen Erfahrung der Autorin, der Schwester von Pablo Ráez, und ihrem Wunsch, einen Raum zu schaffen, in dem Kinder mit behutsamen und sensiblen Worten Verlust und Liebe erkunden können. Durch Sofía entdecken die Leser eine Reise voller Neugier, Zuneigung und Verständnis, bei der die Familienbande und die Erinnerung an diejenigen, die nicht mehr unter uns weilen, zu einer freundlichen und verwandelnden Präsenz werden. Dieses Buch ist auch ein wertvolles Hilfsmittel für Familien, Lehrer und Fachleute für psychische Gesundheit, das Gespräche über Trauer auf respektvolle und konstruktive Weise ermöglicht.
Mit Illustrationen, die die Erzählung begleiten und bereichern, lädt diese Geschichte dazu ein, das Leben und die Abwesenheit mit Liebe und Zärtlichkeit zu betrachten und die Verbundenheit, die Erinnerung und die Fähigkeit, mit Bewusstsein und Sensibilität weiterzugehen, zu feiern.
Die Leser folgen Sofía, einem kleinen Mädchen, das versucht, den Tod ihres Onkels durch Fragen, Erinnerungen und Familienroutinen zu verstehen, und das einen Ansatz für den Prozess des Verlustes vorschlägt, der uns einlädt, über Gefühle zu sprechen, ohne geschlossene Antworten zu geben. Das Buch richtet sich auch an Erwachsene, die Kinder begleiten, und bietet ein erzählerisches Instrument für den Umgang mit Trauer im familiären und pädagogischen Umfeld.
Der Stadtrat hob das Interesse an diesem Kulturprojekt hervor, weil es den Schulen die Möglichkeit gibt, sich mit diesem Thema durch literarisches Schaffen und Vorstellungskraft auseinanderzusetzen. Er wies auch darauf hin, dass das Konsistorium Kopien dieses Werks erworben hat, damit es von den Nutzern der Bibliothek für zeitgenössische Kulturen, die sich im Mirador del Carmen befindet, und von den Nutzern der Stadtbibliothek des Kulturzentrums Padre Manuel gelesen werden kann.
Er dankte auch der Bildungsgemeinschaft der Stadt für ihre Unterstützung dieses Buches, das ein nützliches Instrument für den Unterricht sein wird.
Schließlich wies José María García Urbano darauf hin, dass dieses Buch auch dazu beiträgt, die Erinnerung an Pablo Ráez wach zu halten, den jungen Sportler aus Málaga, der durch seinen Kampf für die Knochenmarkspende zum Symbol wurde. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass ihm in Estepona ein Raum gewidmet wurde, um sein Vermächtnis als Figur von sozialer Tragweite hervorzuheben.
