Das Therapiezentrum Botika zeigt in der Casa de Las Tejerinas eine Ausstellung mit Kunstwerken, die von benachteiligten Gruppen geschaffen wurden

Die Ausstellung „Visibles“ umfasst insgesamt 24 Fotografien, die Szenen aus bedeutenden Filmen und Kunstwerken von anerkanntem kulturellem Wert nachstellen. Sie ist vom 18. Juni bis zum 1. Juli zu sehen.

Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass in Saal 2 der Casa de Las Tejerinas an der Plaza de las Flores ab dem 18. Juni eine Ausstellung mit Kunstwerken von Angehörigen benachteiligter Bevölkerungsgruppen zu sehen sein wird.

Die Ausstellung trägt den Titel „Visibles“ und umfasst insgesamt 24 Fotografien von Nachstellungen berühmter Filme wie „Der Gute, der Hässliche und der Böse“, „Der Pate“, „Belle Epoque“, „Das Mädchen deiner Träume“, „Grease“ … sowie Kunstwerke von anerkanntem kulturellem Wert wie „Die Mona Lisa“, „Die bekleidete Maja“, „Das Abendmahl“, „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ … und sind Teil der Solidaritätskalender 2024 bzw. 2025.

Der Verein Botika mit Sitz in Casares wurde im April 2014 mit dem Ziel gegründet, die Lebensqualität benachteiligter Bevölkerungsgruppen und aller Menschen im ländlichen Raum zu verbessern. Dies geschieht durch zwei Programme: Gesundheitserziehung für die gesamte Bevölkerung sowie kognitive, funktionelle, psycho-emotionale und soziale Therapie für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in einem therapeutischen Tageszentrum.

Kontinuierlich entwickelt der Verein verschiedene Aktivitäten, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und die soziale Interaktion seiner Zielgruppen mit der Gemeinschaft zu fördern. Hervorzuheben ist dabei die Erstellung des „Solidaritätskalenders“, eine Aktivität, die seit 2018 durchgeführt wird und sich als eine der repräsentativsten Aktionen der Einrichtung etabliert hat. Bei der Erstellung stützt man sich auf die Nachbildung künstlerischer und literarischer Werke sowie auf originelle Kreationen, die auf Initiative des Fachteams entstanden sind, sowie auf die wertvolle Mitarbeit von Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen und anderen kooperierenden Einrichtungen.

Die Hauptakteure des Solidaritätskalenders sind die Nutzer des Therapiezentrums, die gemeinsam mit dem multidisziplinären Team aktiv mitwirken, zum Dreh- und Angelpunkt der Aktivität werden und dem Projekt einen hohen menschlichen, therapeutischen und sozialen Wert verleihen.

In den letzten Jahren hat diese Initiative einen ausgeprägten thematischen Charakter angenommen: Im Jahr 2024 wurden bedeutende Filme nachgestellt, während man sich 2025 für die Nachstellung künstlerischer Werke von anerkanntem kulturellem Wert entschied.

Mit dieser Aktivität möchte der Verein Botika den Gruppen, mit denen er arbeitet, Sichtbarkeit verleihen und dabei den Einsatz, die Kreativität und die aktive Rolle dieser Menschen sowie des sie begleitenden Fachteams hervorheben. Darüber hinaus hilft sie dem Verein, Mittel für die Entwicklung der Bildungs- und Therapieprogramme zu beschaffen.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Juli dienstags bis freitags von 09:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr sowie von 16:00 bis 20:00 Uhr bei freiem Eintritt zu besuchen.

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