Das Konsistorium erleichtert somit die Beteiligung Esteponas an der Initiative der Zentralregierung, die angekündigt hat, bis zu 23.000 Millionen Euro zu mobilisieren, um das Wohnungsangebot in Spanien zu erhöhen.
Das Rathaus von Estepona stellt der Zentralregierung sechs städtische Grundstücke für den Bau von 109 Sozialwohnungen zur Verfügung. Der Vorschlag wird in der Plenarsitzung im März eingebracht. Es handelt sich um Grundstücke, deren Nutzung mit dem sozialen Wohnungsbau vereinbar ist und die in Gebieten wie Casas del Padrón, Llanos de la Boladilla und Camino de Cortes liegen. Der Vorschlag der Gemeinde ist eine Reaktion auf die jüngste Ankündigung der spanischen Regierung, bis zu 23 Mrd. Euro an öffentlichen und privaten Mitteln zu mobilisieren, um das Wohnungsangebot anzukurbeln und den Bau von 15.000 Wohnungen pro Jahr in Spanien über den Fonds „España Crece“ zu finanzieren.
Der Bürgermeister von Estepona, José María García Urbano, erklärt, dass „angesichts dieser Ankündigung das Rathaus auf der Grundlage des Rechtsprinzips der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen diese verfügbaren Grundstücke in Estepona der Zentralregierung zur Verfügung stellt, damit sie nach der entsprechenden Bewertung für den Bau der angekündigten Wohnungen berücksichtigt werden können, so dass Estepona durch diese von der Regierung angekündigte Maßnahme begünstigt werden kann“. Auf diese Weise, so der Stadtrat, „wollen wir es der Regierung leichter machen, die Bearbeitung ihres Projekts zu beschleunigen, damit auch unsere Stadt daran teilhaben kann“.
Die Grundstücke, die der Zentralregierung zur Verfügung gestellt wurden, gehören zu einem Bestand an Grundstücken, auf denen der Stadtrat verschiedene Initiativen zur Schaffung neuer Sozialwohnungen in der Gemeinde in Gang gesetzt hat. Es handelt sich um zwei Grundstücke in Casas del Padrón für 22 und 23 Wohnungen, zwei weitere in Llanos de la Boladilla für 9 und 17 Wohnungen und zwei Grundstücke in Camino de Cortes für 17 und 21 Wohnungen.
Zu den Prioritäten der Gemeindeverwaltung gehört seit 2011 die Umsetzung von Maßnahmen, die den Zugang zu Wohnraum für Personen und Gruppen mit größeren Schwierigkeiten erleichtern sollen. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden im Stadtteil Juan Benítez im Norden der Stadt einhundert Sozialwohnungen (VPO) gebaut und übergeben.
Gegenwärtig werden nach jahrelangen Bemühungen um den Erwerb von Grundstücken zur Erweiterung des Bestands an Sozialwohnungen weitere Mechanismen eingeführt, um die Stadt mit mehr als 1.200 Wohnungen zu versorgen. In diesem Sinne gibt es bereits kurzfristige Initiativen. Vier Grundstücke werden für den Bau von weiteren 200 Sozialwohnungen zur Miete ausgeschrieben. Diese Grundstücke, die sich sowohl im Osten als auch im Westen der Gemeinde befinden werden, werden zu einem erschwinglichen Mietpreis angeboten, um den Zugang zu Wohnraum für junge Menschen oder Einwohner mit geringeren Mitteln zu erleichtern.
Zusätzlich zu diesen Initiativen gibt es zwei weitere Projekte, die den Bau von 308 Sozialwohnungen im Sektor Camino de Cortes vorsehen. Konkret wurden zwei städtebauliche Vorprojekte bereits genehmigt und die Baugenehmigungen für den Bau von 117 Sozialwohnungen im Gebiet Camino de Cortes Sur werden derzeit bearbeitet; für zwei weitere Grundstücke, die den Bau von 199 Sozialwohnungen im Camino de Cortes Norte ermöglichen, wird derzeit ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt.
Gleichzeitig hat das Plenum des Stadtrats von Estepona einstimmig die Kompatibilität der kommunalen Nutzung genehmigt, die es erlaubt, insgesamt 36 kommunale Grundstücke für den Bau von Sozialwohnungen zu nutzen. Diese Maßnahme ist Teil des Gesetzesdekrets 1/2025 über dringende Maßnahmen im Bereich des Wohnungsbaus der Junta de Andalucía. Der regionale Text ermöglicht den Bau von öffentlichem Mietwohnungsbau auf Grundstücken, die bisher nicht für Wohnzwecke genutzt wurden, ohne dass die Planungsinstrumente geändert werden müssen, was eine Beschleunigung der VPO-Projekte ermöglicht.
Seit April letzten Jahres, als sich der Stadtrat dieser regionalen Initiative anschloss, arbeiten die städtischen Techniker an der Liste der öffentlichen Grundstücke, die für diese soziale Nutzung in Frage kommen. Auf der Grundlage der im Allgemeinen Stadtentwicklungsplan (PGOU) von Estepona festgelegten Parameter könnten auf den genannten Grundstücken, die über das gesamte Gemeindegebiet verteilt sind, insgesamt 738 Wohnungen gebaut werden.
Darunter befinden sich auch Grundstücke, die der Zentralregierung für den Bau von mehr als hundert VPOs in der Stadt zur Verfügung stehen.
