Die Stadtverwaltung stellte der nationalen Regierung sechs kommunale Grundstücke zur Verfügung, damit diese in die angekündigte Initiative zur Belebung des Wohnungsangebots in Spanien einbezogen werden können.
Die Stadtverwaltung von Estepona wartet weiterhin auf eine Antwort der spanischen Regierung, nachdem sie sechs kommunale Grundstücke für den Bau von 109 Sozialwohnungen in der Stadt zur Verfügung gestellt hat. Die Initiative der Stadtverwaltung, die bereits vor sechs Monaten vom Plenum verabschiedet wurde, ist bislang unbeantwortet geblieben, sodass weiterhin unklar ist, ob die Zentralregierung die Grundstücke annimmt oder nicht.
Es handelt sich um Grundstücke, deren Nutzung mit Sozialwohnungsprojekten vereinbar ist und die sich in Gebieten wie Casas del Padrón, Llanos de la Boladilla und Camino de Cortes befinden. Der Anfang dieses Jahres eingereichte Vorschlag der Stadtverwaltung war eine Reaktion auf die damalige Ankündigung der spanischen Regierung, bis zu 23.000 Millionen Euro aus öffentlichen und privaten Mitteln zu mobilisieren, um das Wohnungsangebot anzukurbeln, und den Bau von 15.000 Wohneinheiten pro Jahr in Spanien über den Fonds „España Crece“ zu finanzieren.
Der Bürgermeister von Estepona, José María García Urbano, erklärte, dass die Stadtverwaltung angesichts dieser Ankündigung „auf der Grundlage des Rechtsprinzips der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungsbehörden“ der Zentralregierung diese in Estepona verfügbaren Grundstücke zur Verfügung stellte, „damit sie nach der entsprechenden Bewertung für den Bau der angekündigten Wohnungen berücksichtigt werden können, sodass Estepona von dieser von der Regierung angekündigten Maßnahme profitieren kann“. Auf diese Weise, so der Bürgermeister, „soll der Regierung die zügige Abwicklung ihres Projekts erleichtert werden, damit auch unsere Stadt daran teilhaben kann“.
Sechs Monate später ist der Stadtverwaltung jedoch nicht bekannt, ob die Zentralregierung bereit ist, die ihr zur Verfügung gestellten Grundstücke anzunehmen und den Bau dieser Wohnungen voranzutreiben, da es diesbezüglich keine Mitteilung an die Stadtverwaltung gegeben hat.
Die der Zentralregierung zur Verfügung gestellten Grundstücke sind Teil eines Grundstückspools, an dem die Stadtverwaltung arbeitet, um verschiedene Initiativen zur Schaffung neuer Sozialwohnungen in der Gemeinde voranzutreiben. Es handelt sich um zwei Grundstücke im Gebiet Casas del Padrón für 22 bzw. 23 Sozialwohnungen; zwei weitere in Llanos de la Boladilla für 9 bzw. 17 Wohnungen; sowie zwei Grundstücke in Camino de Cortes für 17 bzw. 21 Wohnungen.
Seit 2011 gehört es zu den Prioritäten der Stadtverwaltung, Maßnahmen umzusetzen, die den Zugang zu Wohnraum für Personen und Gruppen erleichtern sollen, die dabei mit größeren Schwierigkeiten konfrontiert sind. Ein Ergebnis dieser umgesetzten Maßnahmen sind die rund hundert Sozialwohnungen (VPO), die im Stadtteil Juan Benítez im Norden der Stadt gebaut und übergeben wurden.
Derzeit werden – nach jahrelangen Bemühungen um die Beschaffung von Grundstücken zur Erweiterung des Bestands an Sozialwohnungen – weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht, durch die die Stadt um mehr als 1.200 Wohnungen bereichert werden kann. In diesem Zusammenhang gibt es bereits kurzfristige Initiativen, und die ersten Sozialwohnungen für das Gebiet Camino de Cortes werden derzeit ausgeschrieben. Darüber hinaus werden derzeit die Baugenehmigungen für den Bau von 117 Wohnungen durch die Stiftung Vimpyca auf zwei Grundstücken am Camino de Cortes Sur bearbeitet.
