Die Erschließungsarbeiten an den Abschnitten der Avenida España und der Avenida Juan Carlos I sind abgeschlossen.
Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass die Erschließungsarbeiten auf dem Dach des öffentlichen Parkhauses begonnen haben, das am künftigen Boulevard der Stadt errichtet wird.
Das Parkhaus befindet sich im unterirdischen Teil des Boulevards, wird über mehr als 300 Stellplätze verfügen und in das städtische Parkhausnetz integriert, in dem die Nutzer 1 Euro pro Tag zahlen.
Nach Angaben der Projektingenieure sind die Fundamentarbeiten für das Parkhaus zu 100 Prozent abgeschlossen, während die Rohbauarbeiten bereits zu 95 Prozent fertiggestellt sind.
Zudem ist anzumerken, dass die Erschließungsarbeiten am Boulevard im südlichen Bereich bereits abgeschlossen sind. Auch die Erschließung der Abschnitte an der Avenida España und der Avenida Juan Carlos I ist nahezu fertiggestellt, sodass dort nun Fußgängerverkehr möglich ist. Derzeit arbeiten die Bauarbeiter daran, die Avenida Juan Carlos I mit ihren Querstraßen – den Straßen San Roque und Melilla – zu verbinden.
Im Laufe dieses Sommers wurden zudem die Verlegearbeiten für die unterirdischen Versorgungsleitungen (Strom, Telekommunikation, Trinkwasser, Bewässerung und Abwasser) abgeschlossen.
Der künftige Boulevard wird den krönenden Abschluss des kommunalen Projekts „Estepona, Garten der Costa del Sol“ bilden. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird das Einzugsgebiet der Avenida España, der Avenida Juan Carlos I und der Avenida San Lorenzo mit der Altstadt und der Strandpromenade verbunden sein. Das Ergebnis wird eine einzigartige, zum Mittelmeer hin offene Infrastruktur sein, die so konzipiert ist, dass Fußgänger einen großzügigen öffentlichen Raum mit besonderen Elementen wie Plätzen, Promenaden, Wasserflächen und Parks genießen können.
Die Stadtverwaltung wird der Stadt damit einen urbanen Raum mit Charakter verleihen, der barrierefrei, modern und im Einklang mit seiner Umgebung ist. Im Rahmen dieses Bauvorhabens sind außerdem Bereiche für Taxistände, für den Be- und Entladeverkehr der Geschäfte reservierte Plätze sowie Parkzonen für Motorräder, Elektrofahrzeuge und Fahrräder vorgesehen, was ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der Mobilität darstellt.
Mit diesem Projekt treibt die Stadtverwaltung von Estepona ihr Modell einer lebenswerten, grünen und zum Meer hin offenen Stadt weiter voran und festigt damit einen städtebaulichen Wandel, der die Stadt aufgrund der Qualität ihrer öffentlichen Räume und ihres entschlossenen Engagements für das Wohlbefinden ihrer Bürger zu einem nationalen Vorbild gemacht hat.
