Die Stadtverwaltung wird fast 900.000 Euro für zwei öffentliche Ausschreibungen bereitstellen, die auch die Modernisierung der Strandtoiletten sowie die Installation von wasserdurchlässigen Bodenplatten für Duschen und Fußwaschbecken umfassen.
Die Stadtverwaltung von Estepona teilt mit, dass sie fast 900.000 Euro für die Sanierung der Strandmodule, die als Toiletten und Rettungsstationen dienen, sowie für den Einbau von Betonstegen an allen öffentlichen Zugängen bereitstellen wird.
Der stellvertretende Bürgermeister für den Bereich Dienstleistungen und externe Kontrolle, Blas Ruzafa, erklärte, dass die Stadtverwaltung das Ziel verfolgt, in den kommenden Monaten eine umfassende Modernisierung dieser Einrichtungen durchzuführen, die den Strandbesuchern zur Verfügung stehen.
So wurde die Lieferung und Installation von sechs Rettungs- und Erste-Hilfe-Modulen, neun Toilettenmodulen und einem Lagerraummodul ausgeschrieben, die an den Stränden Arroyo Vaquero, El Cristo, La Rada, Saladillo, El Padrón und Paseo Marítimo aufgestellt werden sollen. Der Auftrag wird mit einem Grundbudget von 421.685 Euro (inkl. MwSt.) ausgeschrieben.
Die neuen Rettungsmodule sollen die Überwachung der Badegäste und die Notfallversorgung verbessern sowie den Rettungsschwimmern Ruhebereiche bieten. Das Lagermodul ermöglicht die sichere Aufbewahrung von Rettungs- und Barrierefreiheitsausrüstung sowie von Amphibienstühlen und Tragen in unmittelbarer Nähe zum Wasser.
Die neuen Toilettenanlagen werden ihrerseits mit Toiletten, Waschbecken, Fußwaschbecken und diversem Zubehör ausgestattet sein und barrierefreie Bereiche für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie Zugangsrampen umfassen, um die universelle Barrierefreiheit zu gewährleisten.
Die Module werden aus widerstandsfähigen, für die Küstenumgebung geeigneten Materialien errichtet und verfügen über eine vollständige Elektro- und Sanitärinstallation. Das äußere Design wird überwiegend weiß mit blauen Vinylfolien sein und das Wappen von Estepona zeigen, während eines der Toilettenmodule eine Holzoptik erhalten wird, um sich harmonisch in das Erscheinungsbild der Strandbars einzufügen.
Darüber hinaus hat der Stadtrat die Ausschreibungsunterlagen für die Lieferung und den Einbau von vorgefertigten Betonlaufstegen an allen öffentlichen Zugängen zu den Stränden der Gemeinde genehmigt. Diese Maßnahme wird die Barrierefreiheit das ganze Jahr über verbessern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Weg von der Strandpromenade oder dem Küstenweg zu den trockenen und nassen Strandbereichen sowie zu den Toiletten- und Rettungsstationen erleichtern. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die neuen Betonstege mit einer Breite von 1,80 Metern breiter sein werden als die bestehenden.
Im Zuge dieser Maßnahme werden die derzeitigen Holzstege entfernt, die nach jeder Sommersaison abgebaut werden mussten und häufig durch Unwetter beschädigt wurden. Zudem bieten die Betonstege eine höhere Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Befahren durch Strandreinigungsmaschinen und verringern den Wartungsaufwand.
Insgesamt werden 1.250 Laufmeter Betonstege an den verschiedenen öffentlichen Zugängen zu den Stränden im gesamten Gemeindegebiet verlegt.
Der Auftrag, dessen Ausschreibungsgrundbudget 457.259 Euro (inkl. MwSt.) beträgt, sieht außerdem die Installation von 42 neuen Drainageplattformen für Duschen und Fußwaschbecken sowie weiterer 40 Plattformen für die Strandmodule vor.
Diese Maßnahmen ergänzen die neuen Überwachungs- und Rettungstürme, die im vergangenen Sommer errichtet wurden. Insgesamt wurden 17 neue Bauwerke in La Rada, El Cristo, El Padrón, El Saladillo und Arroyo Vaquero aufgestellt.
Der stellvertretende Bürgermeister für den Bereich Dienstleistungen und externe Kontrolle, Blas Ruzafa, erklärte, dass die neuen Ausschreibungen dazu beitragen, die Ausstattung der Küstenabschnitte weiter zu modernisieren und die Dienstleistungen zu verbessern, die den Einwohnern und Besuchern an den Stränden der Gemeinde angeboten werden.
