Das Rathaus von Estepona erweitert die Installation von Nistkästen für Fledermäuse und nachtaktive Raubvögel in der Gemeinde

Die gemeinsam mit der Naturforschergruppe „Grunsber“ entwickelte Initiative sieht die Aufstellung von 150 Kästen vor und umfasste heute eine Umweltaktivität mit Schülern des CEIP Federico García Lorca.

Die Stadtverwaltung von Estepona berichtet, dass sie heute mit Schülern des CEIP Federico García Lorca eine Umwelterziehungsmaßnahme durchgeführt hat, bei der es um die Anbringung von Nistkästen für Fledermäuse und kleine nachtaktive Raubvögel, wie die Zwergohreule, in verschiedenen Gebieten der Gemeinde ging.

Diese Initiative ist Teil des von der Naturforschergruppe „Grunsber“ der Sierra Bermeja geförderten Projekts, das von der Gemeinde bezuschusst wird und mit dem die Zahl der künstlichen Unterschlüpfe für diese geschützten Arten deutlich erhöht werden soll. Insgesamt sollen etwa 150 Nistkästen in verschiedenen städtischen und stadtnahen Gebieten von Estepona angebracht werden.

Im Laufe des Tages wurde den teilnehmenden Schülern die ökologische Bedeutung von Fledermäusen und anderen Raubvögeln sowie die grundlegende Rolle, die sie für das Gleichgewicht der städtischen Ökosysteme spielen, erläutert. Anschließend konnten sie zusammen mit den Verantwortlichen der Naturforschergruppe und Technikern der Umweltabteilung der Stadtverwaltung sehen, wie die Nistkästen angebracht werden.

Grunsber betonte, dass Fledermäuse eine entscheidende Rolle bei der biologischen Kontrolle von Stränden spielen, da sie große Konsumenten von Insekten sind. Eine einzige Fledermaus kann bis zu 150 Mücken pro Tag verschlucken, was auf natürliche Weise dazu beiträgt, das Vorkommen von lästigen und für die öffentliche Gesundheit potenziell schädlichen Arten zu reduzieren.

Sie erinnerten auch daran, dass alle Fledermausarten aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung und des Rückgangs ihrer Populationen in vielen natürlichen Lebensräumen durch staatliche und europäische Rechtsvorschriften geschützt sind.

Die Zwergohreule ihrerseits ist der kleinste unserer nachtaktiven Raubvögel und gilt laut dem Roten Buch der Vögel Spaniens 2021 ebenfalls als gefährdete Art. Die Zwergohreule ist auch für menschliche Gemeinschaften von Nutzen, da sie ein großer Insektenfresser ist, der sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren von beträchtlicher Größe ernährt, wie z. B. Motten, Grillen, Heuschrecken und Kakerlaken.

Mit diesem Projekt unterstreicht der Stadtrat sein Engagement für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und das Umweltbewusstsein junger Menschen, indem er Maßnahmen fördert, die die Koexistenz zwischen Wildtieren und der städtischen Umwelt begünstigen.

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