Mehr als 120 Personen haben an der ersten Phase der „Blue Sea Sensory“-Aktivität für ältere und gefährdete Personengruppen teilgenommen.

Es wurde im April und Mai von der Firma Pesca y Turismo Azul entwickelt, mit dem Ziel, die Lebensqualität der Teilnehmer durch kognitive Stimulation mittels virtueller Realität zu verbessern. Die zweite Phase dieses Projekts wird im September beginnen.

Das Rathaus von Estepona berichtet, dass mehr als 120 Personen an der Aktivität „Mar Azul Sensorial – Navegando entre Sensaciones y Recuerdos“ teilgenommen haben, die reale Erfahrungen in der maritimen Umgebung mit immersiver Technologie kombiniert, um die Lebensqualität älterer und gefährdeter Menschen zu verbessern.

Diese Initiative, die im September in eine zweite Phase eintreten wird, wurde zwei Monate lang von der Firma La Mar Consultores-Turismo Marinero entwickelt, um das emotionale Wohlbefinden, die kognitive Stimulation und die soziale Eingliederung zu fördern und gleichzeitig das maritime Fischereierbe Esteponas als Schlüsselelement der lokalen Identität hervorzuheben.

Das Projekt wurde in sechs Tagen für kleine Gruppen entwickelt, was eine individuelle, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittene Betreuung ermöglichte. Jede dieser dreistündigen Sitzungen war in Blöcke gegliedert, die Lernen, direkte Erfahrung und sensorische Stimulation miteinander verbanden.

Darüber hinaus war eines der herausragendsten Elemente die Einbeziehung der immersiven Virtual-Reality-Technologie. Durch den Einsatz hochmoderner Brillen und speziell entwickelter Inhalte konnten die Teilnehmer vollständige sensorische Erfahrungen machen, die die Meeresumwelt nachbilden, das emotionale Gedächtnis stimulieren und die Verbindung mit Erinnerungen an das Meer fördern.

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass eines der wichtigsten Ergebnisse der ersten Phase dieses Projekts die direkte Auswirkung auf die digitale Kluft war, von der mehr als 97 % der Teilnehmer zu Beginn der Aktivität betroffen waren.

Zu diesem Programm gehörten auch geführte Besuche des Fischereihafens und des Fischmarktes, wo sie etwas über den traditionellen Seehandel, die Fischauktionsverfahren und die Geschichte des lokalen Fischereisektors erfuhren. Ergänzt wurden diese Aktivitäten durch Workshops über ökologische Aquakultur und seemännisches Handwerk.

Mar Azul Sensorial“ zeichnet sich auch durch sein Engagement für ökologische Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung aus, indem es Bildungsinhalte über bewährte Praktiken der nachhaltigen Fischerei, den Schutz des Meeresökosystems und die Sensibilisierung für die biologische Vielfalt der Küstengebiete integriert. Ebenso macht das Programm die Rolle der Frauen im Fischereisektor sichtbar, die traditionell unterschätzt wird, und bezieht die Geschlechterperspektive als Querschnittsthema mit ein.

Das Projekt steht im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, insbesondere in Bereichen wie Gesundheit und Wohlbefinden, Innovation, nachhaltige Gemeinschaften und Schutz der Unterwasserwelt. Es verfügt über eine Investition von 15,00 Euro, die vollständig durch öffentliche Beihilfen im Rahmen des GALPA Costa del Sol (FEMPA 2021-2027) finanziert wird.

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